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Wem gehört Anthropic? Investoren, Unterstützer und die Rivalität zwischen Amazon und Google

Anthropic, das Unternehmen für künstliche Intelligenz hinter Claude, ist eines der am stärksten finanzierten privaten KI-Unternehmen der Welt. Trotz milliardenschwerer Investitionen von Amazon (AMZN), Alphabet-Tochter Google (GOOGL) und großen institutionellen Investoren ist jedoch öffentlich kein einzelner externer Investor bekannt, der das Unternehmen kontrolliert.

Anthropic wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet, darunter Dario Amodei und Daniela Amodei, und ist als Public Benefit Corporation (PBC) organisiert. Die Eigentumsverhältnisse verteilen sich auf die Gründer, Mitarbeiter sowie eine wachsende Gruppe strategischer und finanzieller Investoren.

Amazon und Google sind dabei besonders wichtig, da ihre Beziehungen zu Anthropic weit über reine Kapitalbeteiligungen hinausgehen. Beide Unternehmen sind zudem bedeutende Anbieter von Cloud-Computing-Diensten und konkurrieren darum, die enorme Recheninfrastruktur bereitzustellen, die für die Entwicklung und den Betrieb hochentwickelter KI-Modelle erforderlich ist.

Dadurch ist Anthropic zu einem wichtigen Schauplatz im breiteren Wettbewerb zwischen Amazon Web Services (AWS) und Google Cloud geworden.

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TL;DR

  • Anthropic ist ein privat gehaltenes KI-Unternehmen, das 2021 gegründet wurde.

  • Es ist öffentlich kein einzelner externer Investor bekannt, der Anthropic besitzt oder kontrolliert.

  • Amazon und Google zählen zu den wichtigsten strategischen Unterstützern des Unternehmens.

  • Berichten zufolge hielt Google 2025 rund 14 % an Anthropic, wobei dieser Anteil durch nachfolgende Finanzierungsrunden verwässert worden sein könnte.

  • Amazon hat Milliarden in Anthropic investiert und AWS zu einem zentralen Infrastrukturpartner für Claude gemacht.

  • Anthropic nahm im Mai 2026 65 Milliarden US-Dollar bei einer Post-Money-Bewertung von 965 Milliarden US-Dollar auf.

  • Zu den wichtigsten institutionellen Investoren zählen unter anderem Sequoia, GIC, Coatue, ICONIQ, Fidelity, mit BlackRock verbundene Fonds und QIA.

Wer hat Anthropic gegründet?

Anthropic wurde 2021 von einer Gruppe ehemaliger Forscher und Führungskräfte von OpenAI gegründet.

Zu den bekanntesten Gründern gehören die Geschwister Dario Amodei, CEO von Anthropic, und Daniela Amodei, Präsidentin des Unternehmens. Dario war zuvor als Vice President of Research bei OpenAI tätig, während Daniela dort leitende Positionen innehatte.

Anthropic wurde mit einem starken Fokus auf KI-Sicherheit sowie auf die Entwicklung zuverlässiger und kontrollierbarer Systeme für künstliche Intelligenz gegründet.

Die Flaggschiff-Modellfamilie des Unternehmens, Claude, entwickelte sich anschließend zu einem der wichtigsten Wettbewerber von OpenAIs ChatGPT und Googles Gemini.

Anthropic ist als Delaware Public Benefit Corporation strukturiert. Das bedeutet, dass die Unternehmensstruktur neben den Interessen der Aktionäre auch einen ausdrücklich festgelegten Zweck zum öffentlichen Nutzen berücksichtigt.

Gehört Anthropic Amazon?

Nein. Amazon besitzt Anthropic nicht vollständig.

Amazon ist ein wichtiger strategischer Investor, seine Beteiligung ist jedoch traditionell als Minderheitsbeteiligung strukturiert.

Die Beteiligung von Amazon begann im September 2023, als die Unternehmen bekannt gaben, dass Amazon bis zu 4 Milliarden US-Dollar in Anthropic investieren könnte. Amazon investierte zunächst 1,25 Milliarden US-Dollar und schloss die ursprüngliche Investitionszusage von 4 Milliarden US-Dollar im März 2024 ab.

Die Zusammenarbeit wurde im November 2024 erneut ausgeweitet, als Amazon weitere 4 Milliarden US-Dollar zusagte und damit seine zu diesem Zeitpunkt angekündigte Gesamtinvestition auf 8 Milliarden US-Dollar erhöhte. Anthropic betonte ausdrücklich, dass Amazon ein Minderheitsinvestor bleiben würde.

Die Partnerschaft wurde im April 2026 erneut erheblich ausgeweitet. Anthropic gab bekannt, dass Amazon weitere 5 Milliarden US-Dollar investieren würde, mit der Möglichkeit, in Zukunft bis zu weiteren 20 Milliarden US-Dollar zu investieren.

In Amazons SEC-Einreichung für das zweite Quartal 2026 wurden zudem Investitionen in Vorzugsaktien von Anthropic offengelegt. Darin wurde auch eine Finanzierungsfazilität beschrieben, über die zusätzliches Kapital verfügbar werden könnte, sobald Amazon bestimmte Meilensteine bei der Rechenkapazität erreicht.

Daher geht die Beziehung zwischen Amazon und Anthropic weit über eine herkömmliche Venture-Capital-Investition hinaus. (Quelle: Anthropic)

Warum investiert Amazon so stark in Anthropic?

Für Amazon stellt Anthropic sowohl eine KI-Investition als auch einen strategischen Schritt im Bereich der AWS-Infrastruktur dar.

Anthropic und Amazon haben die Entwicklung von Claude zunehmend an die AWS-Infrastruktur gekoppelt. AWS wurde zum wichtigsten Cloud- und Trainingspartner von Anthropic, während Anthropic mit Amazons Annapurna Labs an der Optimierung der AWS-Trainium-KI-Beschleuniger gearbeitet hat.

Die Beziehung erreichte im April 2026 eine weitere Ebene.

Anthropic vereinbarte, sich bis zu fünf Gigawatt an AWS-Rechenkapazität zu sichern, und verpflichtete sich gleichzeitig, über einen Zeitraum von zehn Jahren mehr als 100 Milliarden US-Dollar für AWS-Technologien auszugeben. Anthropic erklärte, dass das Unternehmen bereits mehr als eine Million Trainium2-Chips zum Trainieren und Bereitstellen von Claude einsetzte.

Für Amazon könnte diese Vereinbarung einen sich selbst verstärkenden Kreislauf schaffen: Amazon investiert in Anthropic, Anthropic baut Claude weiter aus und die zunehmende Nutzung von Claude kann die Nachfrage nach AWS-Infrastruktur steigern.

Zudem ermöglicht die Vereinbarung AWS eine engere Beziehung zu einem der Unternehmen, die an der Spitze der Entwicklung generativer KI konkurrieren.

Gehört Anthropic zu Google?

Google ist ebenfalls ein bedeutender Anteilseigner von Anthropic, kontrolliert das Unternehmen jedoch nicht.

Google unterstützte Anthropic bereits vor der Investition von Amazon. An der Series-C-Finanzierungsrunde von Anthropic im Jahr 2023 beteiligte sich beispielsweise Google neben Spark Capital, Salesforce Ventures, Sound Ventures und Zoom Ventures.

Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) berichtete später, dass sich die öffentlich bekannt gegebenen Investitionszusagen von Google für Anthropic zum Zeitpunkt ihrer Untersuchung auf insgesamt rund 2,55 Milliarden US-Dollar beliefen.

Gerichtsunterlagen, über die 2025 berichtet wurde, lieferten anschließend ein klareres Bild von Googles Beteiligung.

Den auf diesen Unterlagen basierenden Berichten zufolge hielt Google rund 14 % an Anthropic und hatte mehr als 3 Milliarden US-Dollar investiert. Wichtig ist, dass die Investition Google Berichten zufolge keine Stimmrechte, keinen Sitz im Verwaltungsrat und keine Rechte als Verwaltungsratsbeobachter einräumte, während die Beteiligung auf 15 % begrenzt war.

Die Angabe von 14 % sollte jedoch nicht als endgültiger Anteil an Anthropic im Jahr 2026 betrachtet werden. Anthropic hat seitdem umfangreiche neue Finanzierungsrunden abgeschlossen, wodurch die Beteiligungen früherer Aktionäre verwässert worden sein könnten oder diese sich an späteren Finanzierungsrunden beteiligt haben könnten. Anthropic veröffentlicht keine vollständige aktuelle Kapitalisierungstabelle.

Amazon vs. Google: Warum investieren beide in Anthropic?

Das Ungewöhnliche an der Eigentümerstruktur von Anthropic ist, dass zwei große Cloud-Konkurrenten gleichzeitig dasselbe KI-Unternehmen unterstützen.

Amazon betreibt AWS und entwickelt eine eigene KI-Infrastruktur, Chips und Dienstleistungen. Google betreibt Google Cloud und entwickelt die konkurrierende KI-Modellfamilie Gemini.

Dennoch haben beide Unternehmen Milliarden in Anthropic investiert.

Diese Konstellation verdeutlicht, wie sich der Wettbewerb um generative KI über mehrere miteinander verbundene Märkte erstreckt.

1. Cloud Computing

Das Trainieren und der Betrieb hochentwickelter KI-Modelle erfordern enorme Rechenleistung.

Für Amazon und Google kann die Zusammenarbeit mit erfolgreichen KI-Entwicklern daher die Nachfrage nach ihren jeweiligen Cloud-Geschäften steigern.

2. KI-Modelle

Googles Gemini konkurriert in Teilen des Marktes für generative KI direkt mit Claude.

Auch Amazon hat eigene KI-Technologien entwickelt und bietet gleichzeitig über Amazon Bedrock Modelle verschiedener Entwickler an.

Investitionen in Anthropic ermöglichen es den Technologieunternehmen daher, am Wachstum von Claude teilzuhaben, selbst in Bereichen, in denen ihre eigenen KI-Produkte mit Claude konkurrieren.

3. KI-Infrastruktur

Amazon treibt seine Trainium-Beschleuniger als Alternative zu anderer KI-Hardware voran.

Anthropic ist zu einem wichtigen Trainium-Kunden und technischen Partner geworden. Dadurch erhält Amazon eine wichtige Arbeitslast, anhand derer das Unternehmen seine KI-Infrastruktur weiterentwickeln und demonstrieren kann.

4. Unternehmens-KI

Claude richtet sich zunehmend an Unternehmenskunden, Entwickler und Anwendungen im Bereich Programmierung.

Damit ist Anthropic strategisch wertvoll für Cloud-Unternehmen, die einen größeren Anteil der Ausgaben von Unternehmen für KI gewinnen möchten.

Die Federal Trade Commission hat diese Arten von Geschäftsbeziehungen untersucht, da Investitionen großer Cloud-Anbieter potenziell den Zugang zu Rechenressourcen beeinflussen, Wechselkosten erhöhen und strategischen Partnern Zugang zu wirtschaftlich sensiblen Informationen verschaffen können.

Wer sind die anderen wichtigen Investoren von Anthropic?

Die Investorenbasis von Anthropic ist weit über Amazon und Google hinaus erheblich gewachsen.

Die Series-F-Finanzierungsrunde im September 2025 brachte 13 Milliarden US-Dollar bei einer Post-Money-Bewertung von 183 Milliarden US-Dollar ein. Die Runde wurde von ICONIQ, Fidelity Management & Research Company und Lightspeed Venture Partners angeführt. Zu den weiteren bedeutenden Investoren gehörten Altimeter, Baillie Gifford, mit BlackRock verbundene Fonds, Blackstone, Coatue, GIC, General Atlantic, Goldman Sachs Alternatives, QIA und TPG.

Darauf folgte im Februar 2026 eine Series-G-Finanzierungsrunde über 30 Milliarden US-Dollar, durch die Anthropic mit 380 Milliarden US-Dollar nach der Finanzierung bewertet wurde.

GIC und Coatue führten diese Finanzierungsrunde an, während D. E. Shaw Ventures, Dragoneer, Founders Fund, ICONIQ und MGX zu den Co-Leitern gehörten. Auch Accel, Sequoia Capital, Temasek, Fidelity, Blackstone, QIA, JPMorganChase und zahlreiche weitere Investoren beteiligten sich.

Dann folgte eine noch größere Finanzierungsrunde.

Anthropic: Series-H-Finanzierungsrunde über 65 Milliarden US-Dollar

Am 28. Mai 2026 gab Anthropic eine Series-H-Finanzierungsrunde über 65 Milliarden US-Dollar bekannt, durch die das Unternehmen mit 965 Milliarden US-Dollar nach der Finanzierung bewertet wurde.

Die Finanzierungsrunde wurde angeführt von:

  • Altimeter Capital

  • Dragoneer

  • Greenoaks

  • Sequoia Capital

Zu den weiteren Co-Leitern gehörten Capital Group, Coatue, D1 Capital Partners, GIC, ICONIQ und XN.

Die Qatar Investment Authority bestätigte zudem, dass sie ihre Investition in Anthropic im Rahmen der Series H aufgestockt hat. Damit beteiligte sie sich an der dritten aufeinanderfolgenden Finanzierungsrunde von Anthropic.

Die Finanzierung verdeutlichte, wie sich die Aktionärsbasis von Anthropic von einer relativ kleinen Gruppe aus Gründern und frühen Venture-Capital-Investoren zu einer breiten Gruppe aus Technologieunternehmen, Staatsfonds und globalen Vermögensverwaltern entwickelt hat.

Was geschah mit der Anthropic-Beteiligung von FTX?

Einer der ungewöhnlichsten frühen Investoren von Anthropic war das mit FTX verbundene Unternehmen Alameda Research.

Die Investmentgruppe von Sam Bankman-Fried investierte 2022 rund 500 Millionen US-Dollar in Anthropic und erwarb zunächst eine bedeutende Beteiligung an dem jungen KI-Unternehmen.

Nach dem Zusammenbruch von FTX und der anschließenden Insolvenz wurde die Beteiligung zu einem wichtigen Vermögenswert für die Gläubiger.

Die Beteiligung wurde anschließend im Rahmen des Insolvenzverfahrens verkauft, anstatt langfristig im Besitz eines strategischen Anthropic-Aktionärs zu bleiben. Der Vorgang verdeutlicht, wie stark sich die Investorenbasis von Anthropic mit dem Wachstum des Unternehmens verändert hat.

Wer kontrolliert Anthropic?

Eigentum und Kontrolle sind nicht zwangsläufig dasselbe.

Amazon und Google haben Milliarden von US-Dollar in Anthropic investiert, aber keines der beiden Unternehmen wurde öffentlich als kontrollierender Eigentümer von Anthropic bezeichnet.

Googles zuvor offengelegte Beteiligung war beispielsweise Berichten zufolge weder mit Stimmrechten noch mit einem Sitz im Verwaltungsrat oder Rechten als Verwaltungsratsbeobachter verbunden. Auch Amazon hat sich entsprechend als Minderheitsinvestor bezeichnet.

Auch die Public-Benefit-Struktur von Anthropic ist ein wichtiger Aspekt.

Anstatt ausschließlich auf die Maximierung des Shareholder Value ausgerichtet zu sein, wurde Anthropic als Public Benefit Corporation gegründet. Diese Struktur soll es dem Unternehmen ermöglichen, seine erklärte Mission neben den finanziellen Interessen der Investoren zu berücksichtigen.

Die Antwort auf die Frage „Wem gehört Anthropic?“ ist daher komplexer, als lediglich den größten finanziellen Unterstützer des Unternehmens zu nennen.

Das große Bild: Anthropic im Zentrum des Rennens um KI-Infrastruktur

Die Eigentümerstruktur von Anthropic verdeutlicht, wie eng der Wettbewerb um KI inzwischen miteinander verknüpft ist.

Amazon möchte, dass Claude-Workloads auf AWS und Trainium laufen.

Google hat Milliarden in Anthropic investiert, entwickelt gleichzeitig Gemini und betreibt Google Cloud.

Institutionelle Investoren wollen am Wachstum eines der am schnellsten wachsenden privaten KI-Unternehmen teilhaben.

Anthropic wiederum benötigt enorme Mengen an Kapital und Recheninfrastruktur, um weiterhin immer leistungsfähigere KI-Modelle zu entwickeln.

Dadurch entsteht ein Netzwerk, in dem Unternehmen gleichzeitig Investoren, Lieferanten, Vertriebspartner und Wettbewerber sein können.

Die Rivalität zwischen Amazon und Google rund um Anthropic dreht sich daher nicht nur darum, wer den größten Anteil am Unternehmen besitzt. Es geht auch darum, welches Technologie-Ökosystem die durch Claude und das breitere Wachstum generativer KI entstehenden Ausgaben für Infrastruktur auf sich ziehen kann.

Anthropic-IPO: Könnte Anthropic an die Börse gehen?

Anthropic bereitet sich auf einen möglichen Börsengang (IPO) vor und hat im Juni 2026 vertraulich einen Antrag für eine Börsennotierung in den USA eingereicht. Obwohl das Unternehmen noch keinen offiziellen Termin für den Börsengang bestätigt hat, deuten jüngste Berichte darauf hin, dass eine mögliche Börsennotierung bereits Ende September oder im Oktober 2026 erfolgen könnte.

Der mögliche Börsengang folgt auf die Series-H-Finanzierungsrunde von Anthropic über 65 Milliarden US-Dollar im Mai 2026, durch die der Entwickler von Claude mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Ein IPO könnte zudem für mehr Transparenz hinsichtlich der Beteiligungen großer Investoren wie Amazon und Google sorgen. Die endgültige Bewertung, der Aktienkurs, das Tickersymbol und der Termin der Börsennotierung stehen jedoch noch nicht fest.

Schlussfolgerung

Anthropic hat keinen öffentlich bekannten einzelnen Mehrheitsaktionär. Stattdessen verteilen sich die Eigentumsverhältnisse auf die Gründer, Mitarbeiter sowie eine große Gruppe strategischer und institutioneller Investoren.

Amazon und Google stechen hervor, da ihre Investitionen mit umfassenderen Beziehungen in den Bereichen Cloud und KI verbunden sind. Berichten zufolge hielt Google 2025 rund 14 % an Anthropic, wobei aufgrund nachfolgender Finanzierungsrunden unklar ist, wie hoch der aktuelle Anteil ist. Amazon hat unterdessen sein finanzielles Engagement kontinuierlich ausgeweitet und AWS gleichzeitig als zentralen Infrastrukturpartner für Claude etabliert.

Nach der Series-H-Finanzierungsrunde im Mai 2026, durch die Anthropic mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet wurde, gehören einige der weltweit größten Technologieunternehmen, Vermögensverwalter und Staatsfonds zur Aktionärsbasis des Unternehmens.

Letztlich erzählt die Eigentümerstruktur von Anthropic eine größere Geschichte über die wirtschaftlichen Grundlagen künstlicher Intelligenz: Die Entwicklung hochentwickelter KI-Modelle erfordert nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch enorme Mengen an Kapital, Chips, Rechenzentrumskapazitäten und Cloud-Infrastruktur.

*Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die vorstehenden Angaben dienen ausschließlich Marketingzwecken und der allgemeinen Information; es handelt sich lediglich um Prognosen, die nicht als Anlageanalyse, Anlageberatung oder persönliche Empfehlung zu verstehen sind.

Häufig gestellte Fragen

Wem gehört Anthropic?

Anthropic ist ein privat gehaltenes Unternehmen, dessen Eigentum auf die Gründer, Mitarbeiter und externe Investoren verteilt ist. Es ist kein einzelner externer Investor bekannt, der eine Mehrheitsbeteiligung hält.

Gehört Anthropic Amazon?

Nein. Amazon ist ein bedeutender Investor und strategischer Partner, hat seine Beteiligung jedoch als Minderheitsbeteiligung bezeichnet. Die Beziehung zu Anthropic umfasst zudem umfangreiche Vereinbarungen über AWS-Infrastruktur und Trainium-Chips.

Wie viel von Anthropic besitzt Google?

Gerichtsunterlagen, über die 2025 berichtet wurde, deuteten darauf hin, dass Google rund 14 % an Anthropic hielt. Anthropic hat seitdem jedoch mehrere umfangreiche Finanzierungsrunden abgeschlossen, sodass nicht davon ausgegangen werden sollte, dass dieser Anteil dem aktuellen prozentualen Besitz von Google entspricht.

Kontrolliert Google Anthropic?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Google Anthropic kontrolliert. Die zuvor offengelegte Beteiligung war Berichten zufolge weder mit Stimmrechten noch mit einem Sitz im Verwaltungsrat noch mit Rechten als Verwaltungsratsbeobachter verbunden.

Wer hat Anthropic gegründet?

Anthropic wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet, darunter die Geschwister Dario Amodei und Daniela Amodei. Dario ist CEO und Daniela Präsidentin des Unternehmens.

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